Verschattungsverluste in Windparks kosten bares Geld – die Lösung liegt nicht in neuen Anlagen, sondern in der intelligenten Steuerung. Die ÜZ Mainfranken und Forscher der Universität Würzburg zeigen, wie ein KI-basierter digitaler Zwilling den Betrieb von Windparks effizienter macht.
𝐃𝐢𝐞 𝐆ä𝐬𝐭𝐞:
· Dr. Benjamin Geßlein, Teamleiter Energie- und Kommunalmanagement bei der ÜZ Mainfranken.
· Robin Derzbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Business Analytics der Universität Würzburg.
𝐈𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝐬𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 ü𝐛𝐞𝐫:
🔁 Das Projekt KI-Regio und die Synergie zwischen regionalem Mittelstand und Spitzenforschung.
📲 Die methodische Entwicklung eines Digitalen Zwillings für Windparks auf Basis von 10-Jahres-Daten.
🤖 Den Einsatz von Reinforcement Learning und „Predict-and-Optimize“-Ansätzen zur Steigerung des Gesamt-Outputs.
𝐖𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧𝐬𝐭𝐫𝐚𝐧𝐬𝐟𝐞𝐫 & 𝐀𝐧𝐚𝐥𝐲𝐬𝐞: Das Gespräch verdeutlicht die methodische Brücke zwischen akademischer Modellierung und industrieller Anwendung. Durch die Verknüpfung von hochauflösenden Betriebsdaten (10-Minuten-Intervall) mit dem Expertenwissen der ÜZ Mainfranken wird die Theorie des „Multi-Objective Optimization“ in einen realen Business Case überführt. Dabei wird die klassische Einzelanlagen-Optimierung durch eine systemische Parkbetrachtung ersetzt, um Abschattungsverluste (Wake-Effekte) systematisch zu minimieren.
Key Takeaways:
· 🎯KI fungiert hier nicht als Ersatz, sondern als strategisches „Assistenzsystem“.
· 🌟Das Projekt KI-Regio demonstriert die Stärke Mainfrankens als Innovationshub, in dem der Wissenstransfer zwischen der Wissenschaft und dem Mittelstand direkte wirtschaftliche Wertschöpfung generiert.
🎧Mehr Infos gibt es in der aktuellen Podcast-Folge.
🔗Link: www.ki-regio.de
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